AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Lars Teichmann. Aura

23. Januar bis 03. April 2016

Lars Teichmann ist Maler. Das lässt sich natürlich über viele Künstler sagen. Aber Malerei ist bei ihm nicht nur das künstlerische Mittel seiner Wahl, sondern zugleich der wichtigste Ausgangspunkt für seine Arbeiten.
Teichmanns Inspirationsquellen sind meist Gemälde anderer Künstler aus vergangenen Epochen.

Er wählt Bilder aus, die ihn bei der Betrachtung fasziniert haben, und spürt genau dieser Faszination nach, in seiner eigenen, spezifischen Form der Abstraktion. Er lässt die Figur stets erkennbar, aber eher wie ein Schatten oder eine Ahnung. Das Werk erscheint vertraut, und man durchsucht seine Erinnerung nach dem Vorbild. So spielt Teichmann mit der Wahrnehmung jedes einzelnen Betrachters und zugleich mit dem individuellen wie kollektiven Bildgedächtnis.

Das Kunstpalais zeigt nun Lars Teichmanns erste institutionelle Einzelausstellung, die eine tiefe Einsicht in seine Bilderwelt gewährt. Der Blick kann wandern: über die lebensgroßen Formate, in die dicken Farbschichten auf der Leinwand und entlang der abstrakten Formen.

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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Christian Werner: Stillleben BRD – Inventur des Hauses von Herrn und Frau B.

23. Januar bis 03. April 2016

Der Fotograf Christian Werner (* 1977 in Paderborn) ist fasziniert von der Geschichte der alten BRD, „diesem Land, das es nicht mehr gibt und uns alle so geprägt hat“, und er untersucht sie in seinen Projekten in immer neuen Ansätzen.

Vor Weihnachten 2014 bat ihn ein alter Schulfreund, das Haus seines kurz zuvor verstorbenen Großvaters zu fotografieren. Ein Mann, der 80 Jahre alt geworden war, seine Frau um einige Jahre überlebt hatte und die Spuren einer typisch provinziellen westdeutschen Nachkriegsbiografie in einer Anordnung persönlicher Dinge um sich herum hinterlassen hatte. Werner fotografierte das Haus an einem einzigen Tag, bevor es anschließend geräumt wurde. Die Momentaufnahme, die aus dem Leben von Herrn und Frau B. erzählt, bildet gleichzeitig ein Stück Wohnkultur und Lebensart der BRD ab. Im Kunstpalais wird die dichte, traurig-schöne Fotoserie zum ersten Mal präsentiert – mit einer Auswahl von über 40 Aufnahmen.

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