ZULETZT AUSGESTELLT

Kirstine Roepstorff: Walking Beside Time

Walking Beside Time

31. August bis 17. November 2013

Die Arbeiten der dänischen Künstlerin Kirstine Roepstorff basieren auf dem Prinzip der Collage. Sie reichen von kleinen, intimen Papierarbeiten bis zu großformatigen, theatralischen Installationen. Die Künstlerin verwendet Bilder und Texte aus Zeitungen, Magazinen, historischem Material oder Werbung, bezieht diese in ihre eigene Arbeit mit ein und arrangiert sie schließlich in einem Prozess des Kopierens, Skalierens, Ausschneidens und Anordnens zu überraschend neuen Bildern. Sie selbst sagt darüber: „Ich arbeite mit der Methodik der Collage, um mir die Welt anzueignen und sie neu zu arrangieren.“ Für das Kunstpalais ist eine neue Weltschau entstanden.

Kirstine Roepstorff wurde 1972 in Kopenhagen geboren und lebt und arbeitet in Berlin. 2012 war sie mit einer Einzelausstellung im National Museum of Art, Architecture and Design, Oslo zu sehen, 2011 im Museum für Gegenwartskunst in Basel und 2010 in der Galerie im Taxispalais, Innsbruck, und der Stadtgalerie Schwaz.

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FREIHEIT!

12. April bis 04. August 2013

Zum 200. Jahrestag der entscheidenden Völkerschlacht der Freiheitskriege im Jahr 1813 wird sich das Kunstpalais in seiner Gruppenausstellung dem Thema "Freiheit" widmen. Ausgehend von den Revolutionen im arabischen Raum, die in zahlreichen künstlerischen Werken thematisiert werden, spüren wir in unserer Konzeption dem Thema der politischen Freiheit nach, dem Kampf um Demokratie und Menschenrechte, dem Wunsch nach Aufbruch und dem Ringen um Selbstbestimmung.
Was bedeutet Freiheit heute? Ilija Trojanow, Juli Zeh und Mathias Döpfner warnen davor, Freiheit für vermeintlich mehr Sicherheit aufzugeben. Döpfner schrieb in „Die Freiheitsfalle“, für die Europäer sei Freiheit nurmehr ein emotionales, subjektives Erlebnis, für andere bedeute sie den existentiellen Kampf um Grundrechte: „Die Europäer bestaunen und kommentieren, wie Amerikaner, Chinesen, Inder, Brasilianer oder Araber die Welt verändern. Die Verteidigung der Freiheit als universaler Wert hat in Europa kaum noch eine kraftvolle Stimme. Die alte Welt ist alt geworden.“ Stimmt das?
12 internationale Künstler beleuchten das brisante Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Zahlreiche Künstler werden neue Arbeiten konzipieren.

U.a. mit: Alexander Apóstol (Venezuela), Johanna Billing (Schweden), CAMP (Indien), Haejun Jo (Südkorea), Bouchra Khalili (Marokko), Nikolaj Bendix Skyum Larsen (Dänemark), Klara Lidén (Schweden), Lars Ø. Ramberg (Norwegen), Nedko Solakov (Bulgarien), Ai Weiwei (China), Artur Zmijewski (Polen)

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