Galerie

Alexander Apóstol

Yamaikaleter, 2009, FREIHEIT!

Bouchra Khalili

Speeches, 2012, FREIHEIT!

Lars Ramberg

Big Prison, 2013, FREIHEIT!
Aktuelle Ausstellung

FREIHEIT!

12. April bis 04. August 2013

Zum 200. Jahrestag der entscheidenden Völkerschlacht der Freiheitskriege im Jahr 1813 wird sich das Kunstpalais in seiner Gruppenausstellung dem Thema "Freiheit" widmen. Ausgehend von den Revolutionen im arabischen Raum, die in zahlreichen künstlerischen Werken thematisiert werden, spüren wir in unserer Konzeption dem Thema der politischen Freiheit nach, dem Kampf um Demokratie und Menschenrechte, dem Wunsch nach Aufbruch und dem Ringen um Selbstbestimmung.
Was bedeutet Freiheit heute? Ilija Trojanow, Juli Zeh und Mathias Döpfner warnen davor, Freiheit für vermeintlich mehr Sicherheit aufzugeben. Döpfner schrieb in „Die Freiheitsfalle“, für die Europäer sei Freiheit nurmehr ein emotionales, subjektives Erlebnis, für andere bedeute sie den existentiellen Kampf um Grundrechte: „Die Europäer bestaunen und kommentieren, wie Amerikaner, Chinesen, Inder, Brasilianer oder Araber die Welt verändern. Die Verteidigung der Freiheit als universaler Wert hat in Europa kaum noch eine kraftvolle Stimme. Die alte Welt ist alt geworden.“ Stimmt das?
12 internationale Künstler beleuchten das brisante Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Zahlreiche Künstler werden neue Arbeiten konzipieren.

U.a. mit: Alexander Apóstol (Venezuela), Johanna Billing (Schweden), CAMP (Indien), Haejun Jo (Südkorea), Bouchra Khalili (Marokko), Nikolaj Bendix Skyum Larsen (Dänemark), Klara Lidén (Schweden), Lars Ø. Ramberg (Norwegen), Nedko Solakov (Bulgarien), Ai Weiwei (China), Artur Zmijewski (Polen)

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aktuelle Veranstaltungen

Florian Wagner: Ai Weiwei als Intellektueller

Donnerstag, 20.06.2013
20.00 Uhr

 
Führt Individualismus zu persönlichen Erfahrungen und so zu sozialem Wandel? Das scheint zumindest eine der Grundüberlegungen im umfassenden Werk Ai Weiweis zu sein. Doch welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um über Formen des Individualismus überhaupt nachzudenken – insbesondere in einer Gesellschaft, in der laut Ai die Stimme des Einzelnen nicht gehört wird? Und welche besondere Rolle spielen hierbei Kunstschaffende, die ihren Überle-gungen oftmals auch fern verbaler Explikation Gehör verschaffen können? Dies sind nur einige der Fragen, welche sich der in den letzten Jahren verstärkt im internationalen Rampenlicht stehende chinesische Künstler stellt – und die er auf unterschiedlichste Weisen zu beantworten versucht. Nach einführender biografischer Verortung vor dem Hintergrund der Entwicklung chinesischer Gegenwartskunst wird der Vortrag Ansichten Ai Weiweis zu Schlüsselelementen einer von ihm als individuell verstandenen Freiheit im zeitgenössischen China zusammentragen und dabei versuchen, einen Einblick in das umfangreiche intellektuelle Schaffen des chinesischen Künstlers zu gewähren.

Zur Person: Florian Wagner M.A. ist Doktorand der Sinologie am DFG-Graduiertenkolleg Präsenz und implizites Wissen der FAU. Er studierte an der FAU sowie der Beijing Foreign Studies University Sinologie und Wirtschaftswissenschaften/Staatswissenschaften. Er erhielt seinen M.A. mit einer Arbeit zur Kunstkritik im China der Gegenwart. Diskurse – Medien – Akteure.

Ort: Innenhof, Kunstpalais Erlangen
Eintritt frei

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