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Reynold Reynolds

Stadtplan, USA/DE, 2004, Videoinstallation, HD-Video, übertragen von Super 8-Film, 10 min., © the artist, Courtesy Galerie Zink, Berlin, Reynold Reynolds: Six or Seven Pieces
Aktuelle Ausstellung

Reynold Reynolds: Six or Seven Pieces

19. September bis 16. November 2014

Mit der Ausstellung "Reynold Reynolds: Six or Seven Pieces" widmet das Kunstpalais dem amerikanischen Filmkünstler die erste Retrospektive in Deutschland. Sein Werk bewegt sich an der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Fiktion. Er spielt mit den Erwartungen und Emotionen des Betrachters – und leitet sie auf ungeahnte Weise in die Irre. Unauflösbar überlagern sich die verschiedenen Welten und entführen den Besucher in die Abgründe seiner eigenen Phantasie.

Im Zentrum der Ausstellung steht das Filmprojekt „The Lost“: Eine vergessene Zeitkapsel, die von Reynold Reynolds wiederentdeckt wurde. Auf der Basis der Fragmente des deutschen Films "Die Verlorenen", der 1933 in der Umbruchzeit von der Weimarer Republik zur Herrschaft der Nationalsozialisten entstanden ist, hat der Künstler von 2011 bis 2013 den Film restauriert, neu gedreht und fertig gestellt. Die Geschichte wird aus der Sicht des jungen englischen Schriftstellers Christopher Isherwood erzählt, der im Berliner Kabarett Troika auf eine Gruppe junger Künstler, Tänzer und Musiker trifft und seine Homosexualität erkennt. Im Keller des Kabaretts wird er Zeuge mystischer Experimente, die Tote zum Leben erwecken. Gezeigt wird das Werk als 7-Kanal-Installation, die zusammen mit den in der Ausstellung zu sehenden Fotografien und Archivmaterialien das Filmprojekt bildet. „The Lost“ ist der Versuch, einen verlorenen Teil der Filmgeschichte neu zu schreiben, bei dem der Betrachter aufgefordert ist, die verschiedenen Elemente in seinem Kopf zusammenzufügen.

Ausgehend von diesem Filmprojekt gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über das vielfältige Schaffen von Reynold Reynolds, indem sie zentrale Werke des Künstlers zusammenführt. Für die Retrospektive ist eine neue Videoarbeit entstanden, die erstmalig im Kunstpalais zu sehen sein wird. Zur Ausstellung wird ein vom Künstler gestalteter Katalog erscheinen.

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aktuelle Veranstaltungen

Samstag, 25.10.2014
20.00 Uhr

 
In Kooperation mit dem gVe (Gemeinnütziger Theater- und Konzertverein Erlangen e.V.)

Als die „ungekrönten Könige des Saxophons“ werden die Mitglieder des Raschèr Saxophone Quartets oftmals bezeichnet. Fast 300 Komponisten haben dem Ensemble Werke gewidmet, die Auftritte der Musiker in den prominentesten Konzertsälen der USA, Asiens und Europas werden zu umjubelten, ganz besonders inspirierten Ereignissen. Bei seinem Erlanger Konzert präsentiert das Quartett u. a. Xenakis‘ 1987 geschriebenes, witzig-experimentelles Werk XAƧ sowie das minimalistisch orientierte virtuose Concerto von Philip Glass. Im Mittelpunkt des Abends steht ein neues Werk des fränkischen Komponisten Tobias PM Schneid, das dem Raschèr Saxophone Quartet gewidmet ist und beim Konzert in Erlangen uraufgeführt wird.

Mit Werken von:
Iannis Xenakis (XAƧ), Luciano Berio (Sequenza IXb), Tobias PM Schneid, (Neues Werk – Uraufführung), Philip Glass (Concerto for Four Saxophones)


Konzertbesucher können mit ihrem Ticket um 18.15 Uhr an einer Führung durch die Ausstellung mit Werken von Reynold Reynolds im Kunstpalais zum Sonderpreis von € 2,- teilnehmen.

Das Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.


Konzerteinführung: 19.15 Uhr
Innenhof Palais Stutterheim

Tickets sind im Internet unter http://www.reservix.de sowie bei allen ReserviX-Verkaufsstellen der Region (www.reservix.net/vorverkaufsstellen-netz) erhältlich.

Die Abendkasse ist zwei Stunden vor Konzertbeginn geöffnet.

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Öffnungszeiten

Di – So: 10 – 18 Uhr
Mi: 10 – 20 Uhr

Eintritt

4 Euro, ermäßigt 2 Euro