AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Johannes Vogl. Machinery Misfits

17. Juli bis 04. September 2016

Johannes Vogl (*1981) baut aus alltäglichen Dingen recht eigensinnige Skulpturen und Maschinen. Auf einem Wellblechdach rotieren Metallstangen, die Kabelbinder wie Regentropfen trommeln lassen. Ein mit einer Pendeluhr ausgestatteter Diaprojektor lässt den Mond auf- und untergehen und eine Brille mit Plastikfläschchen wird von einer Seh- zu einer Weinhilfe.

Die Gegenstände sind in ihrer äußeren Erscheinung kaum verändert. Die Ästhetik der Arbeiten ist dem Material entsprechend meist rau, grob belassen und unpoliert. Die künstlerische Transformation der Dinge geschieht durch eine Umdeutung ihrer Funktion oder Veränderung ihrer Funktionsweise. Die Gegenstände und Apparate dienen nicht mehr dem Menschen, erfüllen keine sinnvollen Aufgaben, sondern befinden sich in endlosen Loops und monotonen Selbstgesprächen. Der Titel Machinery Misfits charakterisiert die Arbeiten als maschinelle Außenseiter, als Sonderlinge, die ihren eigenen Regeln folgen. Der Betrachter wird angelockt vom Schein des Vertrauten und im nächsten Moment verwundert zurück gewiesen. Das Verhältnis von Mensch und Skulptur, Subjekt und Objekt, Beobachter und Beobachtetem verschiebt sich zugunsten der Dingwelt. Die Objekte sind nicht mehr nur passive Gebrauchsgegenstände, sondern entwickeln eine sonderbare Eigendynamik und innere Logik.

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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Yarisal & Kublitz. Surfing the web without getting wet

17. Juli bis 04. September 2016

Ronnie Yarisal und Katja Kublitz haben sich zu einer intensiven Forschungsreise ins Internet aufgemacht. Die neuen Zeichen und thematischen Besonderheiten, auf die sie dort gestoßen sind, verarbeiteten sie anschließend in aufwändigen Skulpturen. Edle Materialien wie Turmalin, Messing und Mahagoni treffen darin auf iPods, Zigaretten, Mercedes-Sterne und Tampons – und wirken dabei so mystisch und auratisch, als stammten sie aus Tempeln längst vergangener Zeit. Äußerst sinnlich reflektieren Yarisal & Kublitz somit auf pointierte und humorvolle Weise unsere visuelle Kultur.

…doch nun: bitte vergessen Sie schnell wieder alles, was wir Ihnen bereits verraten haben – denn Yarisal und Kublitz sollen bei „Surfing the web without getting wet“ nicht als produzierende Künstler gelten, sondern als forschende Wissenschaftler. Als Kulturantropologen, genauer gesagt. Und so beginnt das Projekt nicht erst in den Ausstellungsräumen, in denen man sich plötzlich in ein archäologisches Museum versetzt fühlt, sondern schon mit diesem außergewöhnlichen Text, ganz nach der Idee von Yarisal & Kublitz:

Die Kulturanthropologen Yarisal & Kublitz studierten während einer gründlich angelegten Feldforschung von 2012 bis 2016 das Internet. Was sie dabei entdeckten – viele exotische und scheinbar widersprüchliche Phänomene – überraschte und überwältigte sie zugleich.

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aktuelle Veranstaltungen

Führung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Dienstag, 30.08.2016
18.00 Uhr

 
In Kooperation mit Dreycedern e.V.

Führung 2 €, Eintritt 4 € (ermäßigt 2 €)

Weitere Information zum Verein Dreycedern finden Sie unter www.dreycedern.de

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Öffnungszeiten

Di – So: 10 – 18 Uhr
Mi: 10 – 20 Uhr

Eintritt

4 Euro, ermäßigt 2 Euro