Ausstellung-Detailseite

16.01.–30.01.2022

Long Distance Call - Das Operndorf Afrika im Kunstpalais

Vor über zehn Jahren legte Christoph Schlingensief den Grundstein für das Operndorf Afrika. Seitdem hat sich das Kunstprojekt über Burkina Faso und den afrikanischen Kontinent hinaus zu einer international renommierten Kulturinstitution entwickelt und wurde 2015 um ein Artist-in-Residence-Programm erweitert. Mit Long Distance Call – das Operndorf Afrika im Kunstpalais bietet sich für die vier Residenzkünstler*innen des Jahres 2020 in Deutschland eine erneute Möglichkeit der Zusammenkunft, die neben einer zweiwöchigen Ausstellung ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm umfasst.

Diana Ejaita (IT), Rahima Gambo (NI), Taiwo Jacob Ojudun (NI) und Anja Saleh (DE) werden durch Performances, Gespräche, Workshops, Filmvorführungen und anderes mehr den Kerngedanken des Operndorfs Afrika – den interkulturellen Austausch – mit der Intensität eines kleinen Festivals nach Erlangen bringen. Dabei wird auch der öffentliche Raum der Stadt mit einbezogen und gestaltet. Fragen nach interkontinentaler Solidarität, kollektiver Erinnerungskultur und Postkolonialismus (auch aus afrikanischer Perspektive) werden dabei gemeinsam mit dem Erlanger Publikum erörtert.

Kuratiert wurde das Residenzprojekt in Burkina Faso vom Fotografen und Autor Akinbode Akinbiyi. In Kooperation mit dem Operndorf Afrika führt das Kunstpalais mit Long Distance Call die Leitidee „Von Afrika lernen“ fort: gegenseitige Bereicherung und die Suche nach neuen Wegen des Miteinanders wird so erlebbar – in künstlerischer wie in sozialer Hinsicht.

 

Abbildung: Performance des Künstlers Taiwo Ojudun Jacob in Lagos

Vernissage: 15.01.2022
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