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Roman Lang

gtch 3

2023

Acryl auf Multiplex, Städtische Sammlung Erlangen

 

Pastellfarben und Neon, Bleistiftlinien und Blockstreifen, geometrische Formen und organische Maserung im Holz – Roman Langs Wandarbeit ist ein Bild der Gegensätze. Gegensätze, die sich wild umarmen und liebevoll aufeinander einlassen.

Häufig dienen dem Maler Roman Lang als Bildträger grob gemusterte Multi-plexplatten, die er zu freien, kantigen Formen arrangiert. Mit Sprühfarbe und Acryl arrangiert er darauf Farbfelder und Linien unterschiedlicher Oberflächen und Geometrie. Mal sieht man die Spuren des Pinselstriches, mal zeigen sich die Elemente rau wie Schleifpapier.

Insgesamt ergibt sich ein Bild der Dynamik und Tiefe, Figuren klappen sich im Raum auf, fliegen einem entgegen oder schieben sich gegeneinander.

Konstruktivismus, Hard-Edge-Malerei oder die Shaped Canvases der Minimal Artists (Bildträger in auf das Bildmotiv abgestimmten Formen) sind für Roman Langs Werke ebenso wichtig wie Einflüsse von Graffiti und Clubkultur, die Ästhetik von Partyflyern und Computerspielen, von Baumarkt und Betonwänden.

Das Werk ist eine Schenkung des Künstlers an die Städtische Sammlung Erlangen.